Industrial IT Research Award 2010
Neulich in meiner Inbox:
Das inIT – Institut Industrial IT der Hochschule Ostwestfalen-Lippe vergibt 2010 erstmalig den Industrial IT Research Award. Mit dem Preis werden Arbeiten ausgezeichnet, die überzeugend darstellen, wie die Automatisierungstechnik durch den Einsatz von Informationstechnologien und die Anwendung von Methoden der Informatik profitieren kann.
Auch wenn das Objekt der Begierde hier “Industrial IT” genannt wird, so ist für mich doch klar, dass es letztendlich (fast) immer um M2M (also Machine to Machine Kommunikation) gehen wird. Auf der Website des inIT wird dieser Umstand nett visualiert (und erinnert mich stark an Marwin, den depressiven Roboter aus “The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy”):

Quelle: inIT Website (http://www.hs-owl.de/init/ueber-das-init.html)
Die Details:
Ausgeschrieben wird der Preis in zwei Kategorien:
Katagorie «Innovation»
In der Kategorie Innovation wird eine technische Innovation im Gebiet der industriellen Informationstechnik prämiert. Es sollte sich um herausragende marktrelevante Forschungsergebnisse handeln und / oder innovative forschungsnahe Produkte und Dienstleistungen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen oder Arbeitsgruppen aus Wissenschaft und / oder der Industrie.
Kategorie «Nachwuchs»
Der Preis in der Kategorie Nachwuchs würdigt herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten (Diplom-, Master- oder Bachelor) auf dem Gebiet der industriellen Informationstechnik. Er ist mit 5.000 Euro dotiert.
Bewerbungsschluss (mit diesem Formular) ist am 30. Juli 2010.
Wer also eine interessante M2M-Anwendung im industriellen Umfeld entwickelt hat, sollte eine Teilnahme erwägen. Ein evtl. Gewinn ist sicher gute – und günstige – PR.
Remote Service Forum 2010
«Mit Remote zu besserem Geschäft» verspricht das vom 9. bis zum 11. Februar 2010 in Karlsruhe stattfindende Remote Service Forum.
Auf diesem – seit einigen Jahren veranstalteten – Forum treffen sich auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl von Anbietern und Anwendern von Remote-Technik (und damit auch M2M über Mobilfunk/GPRS/EDGE/UMTS).
Die Vortrags-Sessions:
- IT-Security und Kommunikation für Hersteller und Betreiber
- Verkaufbare Services einführen und managen mit Best-practice und Integration
- Mobile Funklösungen für Kommunikation und Security
- Serviceplattformen am Beispiel der Medizintechnik
- Serviceplattformen in Maschinenbau und anderen Branchen
- ConditionMonitoring und Datamining für predictive Maintenance
- Remote in der Haustechnik
Die große Bandbreite macht aus meiner Sicht den Reiz der Veranstaltung aus. Von Anwendungsbeispielen wie “Beste Milchqualität von 15 Millionen Kühen” über technische Themen “Mit OpenVPN zur sicheren Remote- Kommunikation” bis hin zu Geschäftsmodellen “Digitale Wertschöpfung durch mobile Service- Lösungen” wird ein intressanter Überblick geboten.
Am 11. Februar wird die Veranstaltung durch einen Workshoptag mit den Themen “Mit Sicherheit gute Remoteservice” und “Bezahlte Remoteservices einführen oder den Verkauf forcieren” abgerundet.
Auf den ersten Blick fehlt bei dieser Veranstaltung aus meiner Sicht nur das Thema Datenschutz.




