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	<title>M2M Weblog &#187; Verfügbarkeit</title>
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	<description>M2M, Telemetrie und Fernwirken mit GPRS, EDGE, UMTS, HSPA ...</description>
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		<title>Der &#8220;Internet Kill Switch&#8221; &#8211; Auswirkungen auf M2M?</title>
		<link>http://m2m-blog.de/2011/02/15/der-internet-kill-switch-auswirkungen-auf-m2m/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 22:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klatsch & Tratsch]]></category>
		<category><![CDATA[Verfügbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die jüngsten Vorfälle in <strong>Ägypten</strong> sind aus vielen Perspektiven interessant &#8211; zum einen ist offensichtlich (Hut ab!) auch eine weitestgehend friedliche Revolution möglich &#8211; zum anderen treten Aspekte zu Tage, mit denen zumindest ich nicht wirklich gerechnet habe:</p>
<p><strong>1.  Man kann ein Land vom internationalen Internet trennen</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Jedermann ist gewöhnt, &#160;[...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die jüngsten Vorfälle in <strong>Ägypten</strong> sind aus vielen Perspektiven interessant &#8211; zum einen ist offensichtlich (Hut ab!) auch eine weitestgehend friedliche Revolution möglich &#8211; zum anderen treten Aspekte zu Tage, mit denen zumindest ich nicht wirklich gerechnet habe:</p>
<p><strong>1.  Man kann ein Land vom internationalen Internet trennen</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Jedermann ist gewöhnt, dass das Internet immer weltweit funktioniert, ob ein Server um die Ecke oder am anderen Ende der Welt steht merkt man &#8211; wenn überhaupt &#8211; an der Geschwindigkeit. Ägypten wurde durch <a title="Heise Online: Ägypten ist offline und ohne Mobilfunk" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Aegypten-ist-offline-und-ohne-Mobilfunk-4-Update-1179102.html" target="_blank">einfaches Löschen von einigen tausend BGP-Routen</a> schnell und effektiv <strong>komplett</strong> vom &#8220;Rest des Internets&#8221; getrennt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Das es in vielen Ländern (und nicht nur in den dunklen Ecken der Welt) z.T.<a title="Internet-Einschränkungen" href="http://map.opennet.net/filtering-IT.html" target="_blank"> weitreichende Eingriffe in Internet gibt</a> (z.B. &#8220;transparente&#8221; Proxies), ist sicher jedem  bekannt. Aber dieser ultimative Ansatz, den wir diese Tage in Ägypten erleben mussten, war dann doch neu.</p>
<p><strong>2. Mobilfunknetze lassen sich of Geheiß &#8220;von oben&#8221; vollständig abschalten</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Aus technischer Sicht ist es einleuchtend: Wenn man alle HLRs oder Switches eines Mobilfunknnetzes außer Gefecht setzt, ist das Netz &#8220;tot&#8221;. Vor einiger Zeit hat ein gründlich <a title="    * Home     * M2M-Terminkalender     * M2M-Links     * M2M-Glossar     * Impressum  M2M-Anwendungen und der T-Mobile Ausfall (April 2009)" href="http://m2m-blog.de/2009/04/24/m2m-anwendungen-und-der-t-mobile-ausfall-april-2009/" target="_blank">missglückter HLR-Update</a> uns auch hierzulande diesen Umstand deutlich vor Augen geführt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Auch hier gilt wieder, dass in vielen Ländern in unruhigen Zeiten die Funktionen von Mobilfunknetzen <strong>eingeschränkt</strong> werden (insbesondere SMS und MMS), von einer <strong>vollständigen</strong> Abschaltung freilich habe ich bisher nicht gehört.</p>
<p><strong><br />
</strong><br />
<strong>Und hat dies nun Auswirkungen auf M2M-Anwendungen?</strong></p>
<p>Eine Frage, viele mögliche Antworten:<strong><br />
</strong></p>
<ol>
<li><strong>Ja</strong>!  &#8211; <strong>Die pessimistische Sichtweise</strong><br />
Die Grundlage der Mehrheit der M2M-Anwendungen sind <strong>Mobilfunk</strong> (GPRS/EDGE/UMTS/HSDPA) und <strong>Internet</strong>. Endgeräte werden aus Kosten- und Prozessgründen üblicherweise per Mobilfunk angebunden und die zentralen Elemente (Server, Portale etc.) finden sich im Internet. Ganz klar: Ohne diese Eckpfeiler keine M2M-Anwendungen!</li>
<li><strong>Nein! &#8211; Die optimistische Sichtweise</strong><br />
Diese Vorfälle haben sich in Ägypten abgespielt &#8211; also weit weg in Afrika und nicht bei uns in Deutschland! In Deutschland leben wir in einer Demokratie und derartig drastische Maßnahmen sind schlicht undenkbar! Und außerdem waren die Mobilnetze gar nicht so lange abgeschaltet wie die BGP-Routen. Nationale M2M-Anwendungen hatten also (abgesehen von DNS-Störungen) wohl gute Chancen weiter zu funktionieren&#8230;</li>
<li><strong>Hmmmm, Achtung! &#8211; Die aufmerksame Sichtweise</strong><br />
Auch in der westlichen Welt gibt es für Sicherheits- und Innenpolitiker viele Verlockungen &#8211; warum auch immer &#8211; in das Internet einzugreifen. <a title="USA und der Internet Kill Switch" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Debatte-ueber-Kill-Switch-fuers-Internet-zieht-Kreise-1183029.html" target="_blank">In den USA</a> wird tatsächlich offen über einen &#8220;Kill Switch&#8221; diskutiert, aus <a title="Österreich un der Inernet Kill Switch" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Oesterreich-bereitet-Kill-Switch-fuer-das-Internet-vor-2-Update-1181448.html" target="_blank">Österreich</a> und <a title="Deutschland und der Kill Switch" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesregierung-will-keinen-Not-Ausschalter-fuers-Internet-1182038.html" target="_blank">Deutschland</a> hört man degegen (noch) Dementis. Tatsache ist aber, das es in vielen Ländern Bestrebungen gibt, z.B. duch DNS-Manipulationen, in das Internet einzugreifen.</li>
</ol>
<p><strong><br />
</strong><br />
<strong>Mein persönliches Fazit:</strong><br />
Fatal ist der Umstand, dass nun Infrastrukturen wie Internet und Mobilfunk, die uns aus unseren täglichen Erfahrungen als permanent verfügbar (nun ja, fast) und unangreifbar erscheinen aus der Sicht von kommerziellen Anwendern jetzt etwas  an Vertrauen verloren haben. Eine Risikobetachtung zu Beginn eines M2M-Projektes wird jetzt etwas kritischer ausfallen als nur einige Monate zuvor.</p>
<p>Derzeit glaube ich aber auch, das dies tatsächlich zu unrecht geschieht. Wir sind noch ganz weit von den Zuständen in Ägypten entfernt &#8211; auch wenn Verschwörungstheoretiker uns etwas anderes vermitteln wollen.</p>
<p><strong>Es ist gut, dass wir für diese Art von Eingriffen in Infrastrukturen sensibilisiert worden sind. Eine unmittelbare Gahr besteht aus meiner Sicht jedoch nicht. </strong></p>
<p><strong>Aber:</strong></p>
<p><strong> Jeder sollte sich darüber im klaren sein, dass nur ein offenes und neutrales Internet ein solide Basis für Geschäfte jedweder Art (und damit auch für M2M) darstellt. </strong>D.h. Politiker jeder Coleur sollten &#8211; trotz aller populistischen Verlockungen &#8211; tunlichst ihre Finger vom Internet, dem Rückenmark vieler Aspekte unserer Gesellschaft, lassen. <strong><br />
</strong><br />
<strong><br />
</strong><br />
<span style="text-decoration: underline;">In diesem Zusammenhang vielleicht auch interessant:</span><br />
<a title="The Risk of Cloud" href="http://blogs.computerworlduk.com/simon-says/2010/12/the-risky-cloud/index.htm" target="_blank">The Risk of Cloud</a> (immer mehr Firmen bieten M2M-Services in der Cloud)<br />
<a title="Datenfunk" href="http://m2m-blog.de/2009/10/26/datenfunk-ersatz-fur-standardfestverbindungen/" target="_blank">Datenfunk</a> (für mache eine Alternative ohne Rückgriff auf Infrastrukturen)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>DNS-Ausfall: Auswirkung auf M2M-Anwendungen?</title>
		<link>http://m2m-blog.de/2010/05/19/dns-ausfall-auswirkung-auf-m2m-anwendungen/</link>
		<comments>http://m2m-blog.de/2010/05/19/dns-ausfall-auswirkung-auf-m2m-anwendungen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 05:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Know-How]]></category>
		<category><![CDATA[Störung]]></category>
		<category><![CDATA[Verfügbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-961" title="DenicLogo" src="http://m2m-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/DenicLogo140x74.png" alt="DenicLogo" width="140" height="74" /></p>
<p>Letzte Woche (12. Mai 2010) legte ein <a href="http://www.heise.de/netze/meldung/DNS-Fehler-legen-Domain-de-lahm-3-Update-999068.html">Fehler im DNS</a> für einige Stunden die Domain DE und somit praktisch <strong>das gesamte deutsche Internet außer Gefecht</strong>.</p>
<blockquote><p>Genaugenommen ist aber nicht das &#8220;deutsche Internet&#8221; ausgefallen, sondern &#8220;nur&#8221; die Auflösung von Domainnamen zu IP-Adressen. Aber der Ausfall dieses einen Dienstes reicht aber </p>&#160;[...]</blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-961" title="DenicLogo" src="http://m2m-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/DenicLogo140x74.png" alt="DenicLogo" width="140" height="74" /></p>
<p>Letzte Woche (12. Mai 2010) legte ein <a href="http://www.heise.de/netze/meldung/DNS-Fehler-legen-Domain-de-lahm-3-Update-999068.html">Fehler im DNS</a> für einige Stunden die Domain DE und somit praktisch <strong>das gesamte deutsche Internet außer Gefecht</strong>.</p>
<blockquote><p>Genaugenommen ist aber nicht das &#8220;deutsche Internet&#8221; ausgefallen, sondern &#8220;nur&#8221; die Auflösung von Domainnamen zu IP-Adressen. Aber der Ausfall dieses einen Dienstes reicht aber völlig aus, um das &#8211; ansonsten intakte &#8211; Netz weitgehend unbrauchbar zu machen. Wer merkt sich schon IP-Adressen?</p></blockquote>
<p>Heutige M2M-Anwendungen jedenfalls basieren auf <a title="IP" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Protocol" target="_blank">IP</a> und sind immer enger mit dem Internet verwoben, minimal streckenweise für die Kommunikation, im Extremfall residiert gleich die gesamte Applikation in der <a title="Cloud Computing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing" target="_blank">Cloud</a>. Internet und Mobilfunk machen moderne M2M-Anwedungen erst wirtschaftlich möglich.</p>
<p>Grund genug einmal einen Blick auf einige <strong>Abhängigkeiten von M2M-Anwendungen vom <a title="DNS" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Domain_Name_System" target="_blank">DNS</a></strong> (Domain Name System) zu werfen:</p>
<ul>
<li><strong>VPN-Tunnel</strong> (z.B. zu einem APN eines Mobilfunknetzes oder zu einem Dienstanbieter) sind i.d.R. nicht betroffen, da diese Tunnel meist direkt über IP-Adressen konfiguriert werden. An dieser Front also meist Entwarnung.</li>
<li>Die Kommunikation<strong> Leitstelle ↔ Endgerät</strong>: Auch unter einem DNS-Ausfall <em>kann</em> die Kommunikation funktionieren, sofern mit festen IP-Adressen gearbeitet wird. Ob dies zutrifft, ist aber in jedem Einzelfall zu prüfen.</li>
<li>Der <strong>Zugriff des Nutzers auf ein M2M-Portal im Internet </strong>unterliegt den gleichen Restriktionen: Ohne Kenntnis der IP-Adresse stochert man im Dunkeln. <strong><br />
</strong></li>
<li><strong>eMail-Benachrichtigungen</strong> (z.B. Alarmmeldungen) <strong>funktionieren ohne DNS-Auflösung nicht</strong>. Die Mail-Server müssen schließlich die Domains der eMail-Adressen zu IP-Adressen auflösen. Menn man bedenkt, wie oft eMail als einziger Alarmweg eingesetzt wird (häufig auch direkt vom Device aus), dann erscheint mir dies als die größte Lücke.</li>
</ul>
<p>Wie schwerwiegend ein DNS-Ausfall nun eine M2M-Anwendung treffen kann, muss man sicher im Einzelfall prüfen. Bei einer <strong>sorgfältigen Konzeption der Anwendung</strong> sollte aber ein DNS-Ausfall keine (oder kaum) Auswirkungen haben.</p>
<p><strong>PS:</strong><br />
Aber es muss ja nicht gleich wie jetzt eine ganz Top-Level-Domain ausfallen, es kann ja auch nur ein einfacher DNS-Server ausfallen. Wohl dem, der sich die Mühe macht in seinen Geräten auch einen sekundären DNS zu konfigurieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>M2M-Anwendungen und der T-Mobile Ausfall (April 2009)</title>
		<link>http://m2m-blog.de/2009/04/24/m2m-anwendungen-und-der-t-mobile-ausfall-april-2009/</link>
		<comments>http://m2m-blog.de/2009/04/24/m2m-anwendungen-und-der-t-mobile-ausfall-april-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 20:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klatsch & Tratsch]]></category>
		<category><![CDATA[Know-How]]></category>
		<category><![CDATA[Dual-SIM]]></category>
		<category><![CDATA[Störung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>In dieser Woche hat es <strong><a title="T-Mobile" href="http://www.t-mobile.de" target="_blank">T-Mobile</a></strong> &#8220;erwischt&#8221;:</p>
<p>Durch einen kapitalen Ausfall des <strong>HLR</strong> (<a title="HLR" href="http://de.wikipedia.org/wiki/HLR" target="_blank">Home Location Register</a>) war das Netz von T-Mobile für mehrere Stunden weitestgehend <a title="Meldung Teltarif.de zum Ausfall T-Mobile" href="http://www.teltarif.de/t-mobile-stoerung-ausfall-komplettausfall/news/33933.html" target="_blank">lahmgelegt</a>. Die Störung war so umfassend, dass sie es bis in die &#8220;Tagesschau&#8221; und auf die Titelseiten der Tageszeitungen gebracht hat.</p>
<p>Nach &#160;[...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Woche hat es <strong><a title="T-Mobile" href="http://www.t-mobile.de" target="_blank">T-Mobile</a></strong> &#8220;erwischt&#8221;:</p>
<p>Durch einen kapitalen Ausfall des <strong>HLR</strong> (<a title="HLR" href="http://de.wikipedia.org/wiki/HLR" target="_blank">Home Location Register</a>) war das Netz von T-Mobile für mehrere Stunden weitestgehend <a title="Meldung Teltarif.de zum Ausfall T-Mobile" href="http://www.teltarif.de/t-mobile-stoerung-ausfall-komplettausfall/news/33933.html" target="_blank">lahmgelegt</a>. Die Störung war so umfassend, dass sie es bis in die &#8220;Tagesschau&#8221; und auf die Titelseiten der Tageszeitungen gebracht hat.</p>
<p>Nach Aussage von T-Mobile waren zwar Voice und SMS betroffen, Datendienste jedoch nicht. Eine Aussage, die so generell zumindest anzuzweifeln ist. Mein Mobile jedenfalls hat nach einem Zellenwechsel das Netz &#8220;verloren&#8221; und war somit auch nicht mehr zum surfen oder mailen zu bewegen.</p>
<p><strong>Überraschend war dann aber später die Erkenntnis, dass praktisch alle mir bekannten M2M-Anwendungen, die auf GPRS/EDGE oder UMTS basieren, ohne Sörung durchgelaufen sind!</strong></p>
<p>Zwar überraschend, aber dennoch einfach zu erklären:</p>
<blockquote><p>Zugriffe auf das HLR weden primär benötigt, wenn ein Endgerät im Netz angemeldet, wenn eine Verbindung aufgebaut wird oder wenn ein Zellenwechsel stattfindet.</p>
<p>Auf Anwendungen, die mit GPRS/EDGE oder UMTS arbeiten, trifft dies aber nur äußerst selten zu. Derartige Anwendungen halten eine Verbindung zumeist dauerhaft &#8220;always online&#8221;, da ja nach Datenvolumen und nicht nach Zeit abgerechnet wird.</p></blockquote>
<p>Schön, dass M2M-Anwendungen, die &#8220;always online&#8221; auf GPRS/EDGE/UMTS basieren, auch einen Ausfall des HLR (zumindest für einige Zeit) überleben, schlecht aber dennoch für das Vertrauen in M2M über Mobilfunk.</p>
<p>Auch wenn derartige Ausfälle sehr selten sind und nicht überbewertet werden sollten, kann man auch die Ausfallsicherheit von GPRS-basierten Anwendungen optimieren, z.B. durch den Einsatz von mehreren SIM-Karten oder anderen Methoden zur Sicherstellung einer gewissen Redundanz.</p>
<p>In diesem Zusammenhang vielleicht auch interessant:<br />
<a title="Dual-SIM: Sinn- oder Unsinn für M2M-Anwendungen?" href="../2008/03/09/dual-sim-sinn-oder-unsinn-fur-m2m-anwendungen/" target="_blank">Dual-SIM: Sinn- oder Unsinn für M2M-Anwendungen?</a><br />
<a title="DynDNS seit 2 Tagen gestört - auch M2M Anwendungen sind betroffen" href="../2008/03/10/dyndns-seit-2-tagen-gestort-auch-m2m-betroffen/" target="_blank">DynDNS seit 2 Tagen gestört &#8211; auch M2M Anwendungen sind betroffen<br />
</a><a title="Ausfälle von Mobilfunknetzen (GPRS/UMTS Datendienste)" href="http://m2m-blog.de/2008/05/19/ausfalle-von-mobilfunknetzen-gprsumts-datendienste/" target="_blank">Ausfälle von Mobilfunknetzen (GPRS/UMTS Datendienste)</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://m2m-blog.de/2009/04/24/m2m-anwendungen-und-der-t-mobile-ausfall-april-2009/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>DynDNS für M2M mit GPRS/EDGE/UMTS?</title>
		<link>http://m2m-blog.de/2009/03/10/dyndns-fur-m2m-anwendungen-mit-gprsedgeumts/</link>
		<comments>http://m2m-blog.de/2009/03/10/dyndns-fur-m2m-anwendungen-mit-gprsedgeumts/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 08:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Know-How]]></category>
		<category><![CDATA[DynDNS]]></category>
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		<category><![CDATA[feste IP]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Seit ich im März 2008 einen <a title="      * Home     * M2M-Glossar     * M2M-Links     * Impressum  DynDNS seit 2 Tagen gestört - auch M2M Anwendungen sind betroffen" href="http://m2m-blog.de/2008/03/10/dyndns-seit-2-tagen-gestort-auch-m2m-betroffen/" target="_blank">Eintrag über einen längeren DynDNS-Ausfall</a> geschrieben habe, kommen über Suchmaschinen immer wieder Besucher durch Keywords wie <strong>«dyndns störung»</strong>, <strong>«dyndns ausfall»</strong> oder <strong>«dyndns gestört»</strong> auf den <a title="M2M-Blog" href="http://m2m-blog.de" target="_blank">M2M-Blog</a>.</p>
<p>Grund genug, sich noch einmal Gedanken über die Eignung von DynDNS für M2M-Anwendungen mit Endgeräten im &#160;[...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich im März 2008 einen <a title="      * Home     * M2M-Glossar     * M2M-Links     * Impressum  DynDNS seit 2 Tagen gestört - auch M2M Anwendungen sind betroffen" href="http://m2m-blog.de/2008/03/10/dyndns-seit-2-tagen-gestort-auch-m2m-betroffen/" target="_blank">Eintrag über einen längeren DynDNS-Ausfall</a> geschrieben habe, kommen über Suchmaschinen immer wieder Besucher durch Keywords wie <strong>«dyndns störung»</strong>, <strong>«dyndns ausfall»</strong> oder <strong>«dyndns gestört»</strong> auf den <a title="M2M-Blog" href="http://m2m-blog.de" target="_blank">M2M-Blog</a>.</p>
<p>Grund genug, sich noch einmal Gedanken über die Eignung von DynDNS für M2M-Anwendungen mit Endgeräten im Mobilfunk (GPRS/EDGE und UMTS/HSDPA) zu machen. Spannend sind neben evtl. auftretenden Störungen auch der &#8220;Schritt zurück&#8221; &#8211; ein Blick auf die Details.</p>
<h3>DynDNS?</h3>
<p>DynDNS &#8211; als Synonym für viele vergleichbare Services (hier eine <a title="Liste von DynDNS Providern" href="http://www.dmoz.org/Computers/Internet/Protocols/DNS/DNS_Providers/Dynamic_DNS/" target="_blank">Liste</a>) &#8211; kuriert ein Problem vieler Internetanschlüsse. Alle &#8220;kleineren&#8221; Internetanschlüsse (also z.B. DSL oder GPRS/UMTS) erhalten vom Provider eine sog.<strong> dynamische IP-Adresse</strong>, also eine Adresse die mit jeder neuen Verbindung (z.B. nach Neustart des Routers oder einer Zwangstrennung) geändert wird. Zum Surfen kein Problem, denn mit welcher IP man im Internet unterwegs ist, ist zumindest für die Funktion meist unwichtig. Problematisch wird es erst, wenn von diesem Anschluss aus ein Dienst angeboten werden soll.</p>
<p>DynDNS dient nun dazu einem solchen Internetanschluss einen <strong>festen DNS-Namen</strong> (z.B. M2M-Anwendung.DynDNS.org) zuzuweisen, über den dann auf diesen Dienst zugegriffen werden kann.</p>
<p>DynDNS ist also ein <strong>Ersatz für feste IP-Adressen</strong>. Ob DynDNS ein vollwertiger Ersatz sein kann, hängt von der Anwendung ab.</p>
<h3>Öffentliche vs. Private IP-Adressen</h3>
<p>Beim Einbuchen wird jedem GPRS/EDGE/UMTS-Endgerät vom Mobilfunknetz entsprechend der Konfiguration des verwendeten Zugangspunktes (<a title="APN" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Access_Point_Name" target="_blank">APN</a>) eine dynamische IP-Adresse zugewiesen. In den Deutschen Netzen sind dies sind dies häufig <a title="Private IP-Adresse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Private_IP-Adresse" target="_blank">private Adressen</a>, die im Internet nicht geroutet und daher nur in lokalen (privaten) Netzen verwendet werden. Erst beim Übergang in das Internet werden solche privaten Adressen durch den Router des Mobilfunknetzes (mittels <a title="Network Adress Translation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Network_Address_Translation" target="_blank">NAT</a>) in eine öffentliche Adresse überführt. Der Zugriff auf Mobilgeräte, denen eine private IP Adresse zugewiesen wurde, ist vom Internet aus daher auch unter Zuhilfenahme von DynDNS nicht möglich.</p>
<h3>Firewalls der Mobilfunknetze</h3>
<p>Aber selbst, wenn das Mobilfunknetz eine öffentliche Adresse zuweist, kann noch die Firewall des Mobilfunknetztes &#8220;im Wege stehen&#8221;. Genau dies ist im deutschen Netz von<strong> Vodafone</strong> der Fall: Endgeräten wird zwar eine öffentliche IP-Adresse zugewiesen, aber die Firewall blockt sämtliche Zugriffe aus dem Internet ab. Auch hier kann also DynDNS nicht eingesetzt werden.</p>
<h3>Was bleibt in Deutschland?</h3>
<p>In den deutschen Mobilfunknetzen ist mir nur ein APN im Netz von T-Mobile bekannt, der sowohl öffentliche IP-Adressen vergibt und auch einen (eingeschränkten) Zugriff aus dem Internet zulässt. In den anderen Netzen auch gegen Aufpreis Fehlanzeige &#8211; keine große Auswahl.</p>
<h3>Checkliste für DynDNS im deutschen Mobilfunk</h3>
<p><strong>Zum Mobilfunknetz / zur SIM:</strong></p>
<ul>
<li>Derzeit benötigen Sie eine <strong>Mobilfunkkarte von T-Mobile</strong>, die Zugangspunkte der anderen Netze sind so konfiguriert, dass ein DynDNS-Einsatz nicht möglich ist.</li>
<li>Auch bei T-Mobile ist die <strong>Firewall</strong> für aus dem Internet eingehende Pakete <strong>nicht vollständig geöffnet</strong>, d.h. es geht &#8220;Vieles&#8221; (z.B. http über Port 80), aber nicht &#8220;Alles&#8221; (z.B. Ping / icmp).</li>
<li>Bedenken Sie, dass auch die derzeitige Konfiguration des Netzes bei T-Mobile <strong>keine zugesicherte Produkteigenschaft</strong> ist, also ohne Ankündigung geändert werden kann. DynDNS könnte also plötzlich nicht mehr funktionieren.</li>
<li>Wählen Sei ein <strong>großes Datenpaket</strong> (z.B. 300 MB oder eine Flatrate), wenn Sie DynDNS einsetzen. Denn im Mobilfunk zahlen Sie auch für unerwünschten eingehenden Verkehr, wie z.B. Portscans.</li>
</ul>
<p><strong>Zum DynDNS Provider:</strong></p>
<ul>
<li>Wählen Sie einen DynDNS-Anbieter ihres Vertrauens. Es gibt eines große Anzahl von konstenpflichtigen, aber auch kostenlosen Angeboten.</li>
<li>Überlegen Sie, ob es wirklich der Namensgeber &#8220;DynDNS.org&#8221; sein muss. Die große Bekanntheit zieht auch schon mal Denial of Service (DoS) Angriffe an, die dann alle Nutzer des Dienstes plötzlich Offline stehen lassen.</li>
<li>Überlegen Sie auch, ob Sie nicht statt eines kostenlosen Dienstes lieber einen <strong>kostenpflichtigen Dienst mit einer definierten Verfügbarkeit</strong> wählen. Denn Sie bekommen &#8220;das, was Sie bezahlen&#8221; &#8211; kein Problem, wenn alles funktioniert, aber im im Falles eines Falles, sind Sie ansonsten kein Kunde, sondern Bittsteller.</li>
</ul>
<p><strong>Zur Hardware:</strong></p>
<ul>
<li>Klar, die verwendete Hardware (oder Software) muss DynDNS unterstützen. Achten Sie aber darauf, dass der DNS-Provider frei konfigurierbar ist.</li>
<li>Lassen Sie sich die volle<strong> Konformität des Routers zu DynDNS</strong> zusichern: DynDNS erlaubt zur Lastminimierung eine DNS-Aktualisierung nur nach einer effektiven Änderung der IP-Adresse. Bei häufigeren Änderungen wird man ggf. &#8220;abgeklemmt&#8221; und ist dann offline.</li>
<li><strong>Ist Ihr Router wirklich &#8220;sicher&#8221;?</strong> Wichtig, denn bei Verwendung von DynDNS steht <strong>Ihr Router ungeschützt im Internet</strong> und muss einiges aushalten. Denn auch GPRS/EDGE/UMTS-Router sind nur Computer, häufig auf Linux basierend. Sicher sind sie bei einer <strong>sorgfältigen Konfiguration</strong> und <strong>aktueller Software</strong>. Wissen Sie von Ihrem Router, ob auch alle überflüssigen Services wirklich deaktiviert sind? Sind auf Ihrem Router alle Services (z.B. telnet, ntp, ssh&#8230;) auf dem aktuellen Stand? Gibt es &#8211; für den User nicht erkennbare &#8211; Default Passwörter auf dem Router? Das hört sich paranoid an, aber mir ist zumindest ein Mobilfunkrouter bekannt, auf den alle(!) Lücken zutreffen.</li>
<li><strong>Halten Sie die Firmware Ihres Routers (oder die verwendete Software) immer aktuell.</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zum DynDNS-System:</strong></p>
<ul>
<li>Systembedingt gibt es immer kleine Lücke in der Erreichbarkeit nach einem Update der IP-Adresse. Kein Problem, wenn die anfragende Applikation darauf entsprechend reagiert.</li>
<li>Mails ausgehend von IP-Adressen in einem dynamisch verwalteten Bereich werden in der Regel von Mail-Servern zur Vermeidung von SPAM nicht akzeptiert. Abhilfe kann hier ein (privates) Mail-Relay schaffen.</li>
</ul>
<h3>Fazit</h3>
<p>DynDNS ist das Standardwerkzeug, um die Erreichbarkeit von DSL-Anschlüssen mit dynamischen IP-Adressen zu gewährleisten. <strong>Mit Einschränkungen kann DynDNS auch erfolgreich für GPRS/EDGE und UMTS/HSDPA verwendet werden, allerdings nicht in den Netzen von Vodafone, E-Plus und O2.</strong> Ob DynDNS für die persönliche Anwendung passt, muss letztendlich jeder für sich abwägen.</p>
<h3>Alternativen zu DynDNS</h3>
<p>Für Großkunden bieten Netzbetreiber mit entsprechendem Vorlauf direkte gesicherte Zugänge in Ihre Netze an, eigentlich gedacht für die Anbindung großer Außendienstkolonnen.</p>
<p>Netzübergreifend bietet <a title="mdex GmbH" href="http://www.mdex.de" target="_blank">mdex</a> mit dem Produkt <a title="mdex fixed.IP" href="http://www.mdex.de/start/produkte/fixedip/" target="_blank">fixed.IP</a> Sicherheit und Erreichbarkeit durch feste IP-Adresse in geschlossenen Benutzergruppen für GPRS/EDGE und UMTS/HSDPA Endgeräte an.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausfälle von Mobilfunknetzen (GPRS/UMTS Datendienste)</title>
		<link>http://m2m-blog.de/2008/05/19/ausfalle-von-mobilfunknetzen-gprsumts-datendienste/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2008 22:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klatsch & Tratsch]]></category>
		<category><![CDATA[Know-How]]></category>
		<category><![CDATA[Dual-SIM]]></category>
		<category><![CDATA[GPRS]]></category>
		<category><![CDATA[Störung]]></category>
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		<category><![CDATA[UMTS]]></category>
		<category><![CDATA[Verfügbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Seit Sonntag bis zum späten heutigen Nachmittag (19.05.2008) hat es nun auch Vodafone &#8220;erwischt&#8221;:</p>
<p>Das <strong>Mobilfunk-Datennetz von Vodafone</strong> (GPRS/EDGE/UMTS) war<strong> über viele Stunden großflächig gestört</strong> &#8211; Verbindungen kamen nicht oder jeweils nur kurz zustande.</p>
<p><strong>Betroffen waren</strong> vor allem <strong>auch M2M-Anwendungen</strong> und dort fällt jeder Ausfall auch sofort auf: Geräte, die &#160;[...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Sonntag bis zum späten heutigen Nachmittag (19.05.2008) hat es nun auch Vodafone &#8220;erwischt&#8221;:</p>
<p>Das <strong>Mobilfunk-Datennetz von Vodafone</strong> (GPRS/EDGE/UMTS) war<strong> über viele Stunden großflächig gestört</strong> &#8211; Verbindungen kamen nicht oder jeweils nur kurz zustande.</p>
<p><strong>Betroffen waren</strong> vor allem <strong>auch M2M-Anwendungen</strong> und dort fällt jeder Ausfall auch sofort auf: Geräte, die gewöhnlich &#8220;<strong>always online</strong>&#8221; gehalten und zyklisch abgefragt werden, offenbaren praktisch sofort jede Schwäche im Gesamtsystem.</p>
<p>Dieses Mal war der Ausfall derart großflächig und dauerhaft, dass er es auch die Online-Presse geschafft hat (<a title="Teltarif zu Aufällen bei Vodafone" href="http://www.teltarif.de/arch/2008/kw21/s29994.html " target="_blank">hier</a> bei <a title="Teltarif" href="http://www.teltarif.de" target="_blank">Teltarif</a> und <a title="Heise Online zu Ausfall Mobilfunk Datennetz bei Vodafone" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/108102" target="_blank">hier</a> bei <a title="Heise Online" href="http://www.heise.de" target="_blank">Heise Online</a>).</p>
<p>Aber bevor jetzt mit Vodafone-Bashing begonnen wird: <strong>Auch die &#8220;anderen&#8221; Netzbetreiber sind nicht perfekt</strong>, vor etwa fünf Wochen hatte es beispielsweise auch <strong>T-Mobile in einem ähnlichem Umfang erw</strong><strong>ischt</strong>. Da die Ausfälle aber mitten in der Nacht bzw. am Sonnntag auftraten, waren sie für &#8220;menschliche&#8221; Kunden weniger sichtbar:</p>
<p><a href="http://m2m-blog.de/wp-content/uploads/2008/05/stoerung-t-mobile.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-94" title="GPRS Stoerung M-Mobile April 2008" src="http://m2m-blog.de/wp-content/uploads/2008/05/stoerung-t-mobile.jpg" alt="GPRS Stoerung M-Mobile April 2008" width="573" height="309" /></a></p>
<p>Neu an diesen Ausfällen in den Netzen von Vodafone und T-Mobile ist vor allem die Großflächigkeit (viele/alle GGSN betroffen), nach meinen Kenntnissen sind dies bisher einmalige Vorgänge. Die mir bisher bekannten Ausfälle in den Vorjahren waren alle lokal begrenzt. (Als schwacher Trost: Wer nach &#8220;DSL Ausfall bundesweit&#8221; googelt, der wird auch fündig..)<br />
<strong><br />
</strong><br />
<strong>Auswege?</strong></p>
<ol>
<li>Ein Blick in die <strong>AGB der Netzbetreiber</strong> offenbart, dass keine (oder nur unterirdische) Verfügbarkeiten garantiert werden.</li>
<li>Service-Provider (z.B. freenet, moobicent, white) sind nur Vertriebsorganisationen und nutzen genauso diese Netze, deren SIM-Karten sind also keine Lösung per se.</li>
<li>Redundante Anbindung an das GMS/UMTS-Netz eines Anbieters (an mehrere GGSN) hätte in diesen Fällen leider auch keine Besserung gebracht, da die Störungen zu großflächign waren.</li>
<li><strong>Redundante Auslegung der Mobilfunk-Endgeräte</strong> (z.B. zweiter Netzbetreiber oder andere Technologie) können die Verfügbarkeit drastisch erhöhen, da &#8220;Doppelfehler&#8221; sehr unwahrscheinlich sind.</li>
<li>Ein Ausweichen auf <strong>SMS</strong> könnte für einige <strong>wenige Anwendungen </strong>(z.B. Tracking) auch eine Lösung darstellen.</li>
</ol>
<p><strong><br />
</strong><strong>Und das Fazit?</strong></p>
<p>Wies schrieb schon Douglas Adams? &#8220;<strong>Keine Panik!</strong>&#8221; Netzausfälle in dem jüngst vorgekommenen Umfang sind sicher die absolute Ausnahme &#8211; sie waren es jedenfalls bisher. Auch andere Technologien wie z.B. DSL kämpfen mit ähnlichen Problemen.</p>
<p>Man sollte sich aber immer klar machen, dass <strong>keine Technologie 100% Verfügbarkeit aufweist</strong> und man sich daher immer vor einem Projekt auch über die Anforderungen an die Verfügbarkeit Gedanken machen sollte (und nicht nur beim Bau von Flugzeugen). Aber: Verfügbarkeit hat ihren Preis und nicht zuletzt auch eine gehörige Portion Komplexität.</p>
<p>Für alle einzelnen Komponenten eines M2M-Systems gibt es <strong>Lösungen, die auf Redundanz basieren</strong> (z.B. für die Übertragungsstrecke: <a title="Dual-SIM: Sinn- oder Unsinn für M2M-Anwendungen?" href="http://m2m-blog.de/2008/03/09/dual-sim-sinn-oder-unsinn-fur-m2m-anwendungen/" target="_blank">Dual-SIM</a> und die Verwendung mehrerer Netzbetreiber).<br />
<strong><br />
</strong><br />
In diesem Zusammenhang evtl. auch interessant:<br />
<a title="DynDNS seit 2 Tagen gestört - auch M2M Anwendungen sind betroffen" href="http://m2m-blog.de/2008/03/10/dyndns-seit-2-tagen-gestort-auch-m2m-betroffen/" target="_blank">DynDNS seit 2 Tagen gestört &#8211; auch M2M Anwendungen sind betroffen</a><br />
<a title="Dual-SIM: Sinn- oder Unsinn für M2M-Anwendungen?" href="http://m2m-blog.de/2008/03/09/dual-sim-sinn-oder-unsinn-fur-m2m-anwendungen/" target="_blank">Dual-SIM: Sinn- oder Unsinn für M2M-Anwendungen?</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>DynDNS seit 2 Tagen gestört &#8211; auch M2M Anwendungen sind betroffen</title>
		<link>http://m2m-blog.de/2008/03/10/dyndns-seit-2-tagen-gestort-auch-m2m-betroffen/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 12:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Know-How]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Nach Berichten im <a title="DynDNS Forum - Störung im März 03" href="http://dyndnscommunity.com/forum/viewtopic.php?f=17&#38;t=98" target="_blank">DynDNS-Forum</a> und <a title="Heise Online: DynDNS mit Problemen" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/104794" target="_blank">Heise Online</a> ist DynDNS derzeit &#8211; vermutlich aufgrund eines internen Fehlers &#8211; gestört. Bereits 2007 ist DynDNS ausgefallen, damals aufgrund von DDoS-Attacken.</p>
<p>Der DynDNS-Service wird dazu benutzt, um einem Gerät mit einer öffentlichen, aber dynamsich wechselnden IP-Adresse einen <strong>festen DNS-Namen</strong> (z.B. M2M-Anwendung.DynDNS.org) zuzuweisen. Über eine &#160;[...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Berichten im <a title="DynDNS Forum - Störung im März 03" href="http://dyndnscommunity.com/forum/viewtopic.php?f=17&amp;t=98" target="_blank">DynDNS-Forum</a> und <a title="Heise Online: DynDNS mit Problemen" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/104794" target="_blank">Heise Online</a> ist DynDNS derzeit &#8211; vermutlich aufgrund eines internen Fehlers &#8211; gestört. Bereits 2007 ist DynDNS ausgefallen, damals aufgrund von DDoS-Attacken.</p>
<p>Der DynDNS-Service wird dazu benutzt, um einem Gerät mit einer öffentlichen, aber dynamsich wechselnden IP-Adresse einen <strong>festen DNS-Namen</strong> (z.B. M2M-Anwendung.DynDNS.org) zuzuweisen. Über eine spezielle API kann DynDNS die aktuell gültige IP-Adresse mitgeteilt werden. DynDNS trägt diese Adresse dann in ihren DNS-Server ein. Dieser Basis-Service ist kostenlos, lediglich weitergehende Dienste, z.B. für E-Mail sind kostenpflichtig.</p>
<p>Auch viele für M2M-Anwendungen gebräuchliche GPRS/EDGE/UMTS-Router unterstützen DynDNS zur Adressierbarkeit aus dem Internet.</p>
<p>Der Ausfall von DynDNS zeigt jetzt schmerzlich die Abhängigkeit von vermeintlich permanent kostenlos verfügbaren Resourcen.</p>
<blockquote><p>M2M-Anwendungen, die auf DynDNS basieren sind derzeit nicht erreichbar.<strong> </strong></p></blockquote>
<p>Da Nutzer des kostenlosen Dienstes keinen Vertrag oder SLA haben, können sie derzeit nur warten und hoffen.<strong><br />
</strong></p>
<blockquote><p>Anwendungen, die eine <strong>feste IP-Adresse</strong> nutzen, sind nicht betroffen.</p></blockquote>
<p>Feste IP-Adressen für alle SIM-Karten von T-Mobile und<strong> </strong>Vodafone bekommt man bei <a title="mdex fixed.IP" href="http://www.mdex.de" target="_blank">mdex</a>. Die Firma <a title="itenos" href="http://www.itenos.de" target="_blank">I.T.E.N.O.S</a> bietet für SIMs der Marke White ebenfalls eine Option an.</p>
<p><strong><br />
</strong><br />
In diesem Zusammenhang vielleicht auch interessant:</p>
<ul>
<li><a title="DynDNS für M2M-Anwendung mit GPRS/EDGE/UMTS?" href="http://m2m-blog.de/2009/03/10/dyndns-fur-m2m-anwendungen-mit-gprsedgeumts/" target="_blank">DynDNS für M2M-Anwendungen mit GPRS/EDGE/UMTS?</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Dual-SIM: Sinn- oder Unsinn für M2M-Anwendungen?</title>
		<link>http://m2m-blog.de/2008/03/09/dual-sim-sinn-oder-unsinn-fur-m2m-anwendungen/</link>
		<comments>http://m2m-blog.de/2008/03/09/dual-sim-sinn-oder-unsinn-fur-m2m-anwendungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 13:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Know-How]]></category>
		<category><![CDATA[Dual-SIM]]></category>
		<category><![CDATA[Redundanz]]></category>
		<category><![CDATA[Router]]></category>
		<category><![CDATA[Verfügbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Beim CeBIT Rundgang bin ich wieder über das <strong>Schlagwort &#8220;Dual-SIM&#8221;</strong> gefallen, z.B. bei einigen Routern von <a title="netModule" href="http://www.netmodule.com/de/" target="_blank">netModule</a> oder speziell für den Bankenbereich bei <a title="VComms" href="http://www.vcomms.com" target="_blank">VComms</a>. Die Frage ist, welchen Sinn und Nutzen Dual-SIM denn nun hat.</p>
<p><strong>Ziel von Dual-SIM</strong><br />
Auch Mobilfunknetze haben eine begrenzte Verfügbarkeit, Netzbetreiber garantieren zumeist für Anwender &#160;[...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim CeBIT Rundgang bin ich wieder über das <strong>Schlagwort &#8220;Dual-SIM&#8221;</strong> gefallen, z.B. bei einigen Routern von <a title="netModule" href="http://www.netmodule.com/de/" target="_blank">netModule</a> oder speziell für den Bankenbereich bei <a title="VComms" href="http://www.vcomms.com" target="_blank">VComms</a>. Die Frage ist, welchen Sinn und Nutzen Dual-SIM denn nun hat.</p>
<p><strong>Ziel von Dual-SIM</strong><br />
Auch Mobilfunknetze haben eine begrenzte Verfügbarkeit, Netzbetreiber garantieren zumeist für Anwender keinerlei Verfügbarkeit oder nur eine sehr geringe von z.B. 97% p.a. &#8211; dies entspricht einem möglichem Ausfall von mehr als 250 Stunden im Jahr! Zur Ehrenrettung der Netzbetreiber muss aber festgestellt werden, dass die <strong>tatsächliche Ausfallzeit der deutschen Netze wesentlich geringer</strong> ist. Durch Dual-SIM soll ein GPRS/EDGE/UMTS-Router redundant zwei Mobilfunknetze nutzen können, um Ausfallzeiten zu überbrücken und so <strong>fast 100% Verfügbarkeit</strong> liefern. Basis für diese Strategie ist die Annahme, dass Mobilfunknetze unabhängig voneinander arbeiten und daher i.d.R. nicht gleichzeitig ausfallen.</p>
<p><strong>Genau hinschauen!</strong></p>
<blockquote><p>In den Produktbeschreibungen steht zumeist nur &#8220;Dual-SIM&#8221; oder &#8220;zwei SIM Halter&#8221;. Nachzufragen ist, ob die beiden <strong>Mobilnetze alternativ</strong> (bei einem Ausfall) <strong>oder parallel betrieben</strong> werden können. Nach welcher <strong>Strategie </strong>erfolgt der <strong>Fall-Back</strong> auf das alternative Netz? Und wie der Schwenk zurück? Ein Router mit &#8220;Dual-SIM&#8221; alleine schafft noch keine Redundanz. Die Zentralenseite (Leitstelle) muss zu Beginn der Projektierung mit einbezogen werden, da ein Fallback auf ein Ersatznetz i.d.R. nicht transparent abläuft.</p></blockquote>
<p><strong>Vorsicht vor gefühlter Redundanz</strong></p>
<blockquote><p>Eine Verbesserung der Verfügbarkeit durch die Verwendung von zwei Mobilfunknetzen kann nur funktionieren, wenn die verwendeten Netze unabhängig arbeiten. Das ist zwar häufig, aber bei weitem nicht immer der Fall. Zwar ist generell durch die Lizenzbedingungen für die GSM- und UMTS-Netze eine gewisse Unabhängigkeit gewährleistet, aber wer sicher gehen will, muss an jedem Installationsort eines Routers prüfen, ob dort Standorte oder Netzelemente durch die verwendeten Netze gemeinsam genutzt werden. Da hilft nur eine guter Draht zum Netzbetreiber oder ein kompetenter Berater weiter. <del>Einfach erkennbar ist die Lücke nur beim &#8220;national Roaming&#8221; von O2 im T-Mobile Netz für ländliche Gebiete: Wer dort als O2-Kunde vom Netz EDGE angeboten bekommt, befindet sich im Netz von T-Mobile.</del>[Update: Das war einmal]</p></blockquote>
<p><strong>Always Online! Oder die Tücken der Blockrundung</strong></p>
<blockquote><p>Mit jedem GPRS/EDGE/UMTS-Verbindungsaufbau wird im Datentarif ein neuer Block begonnen &#8211; unabhängig von der tatsächlich übertragenen Datenmenge. Teuer kann es werden, wenn der Router häufig versucht auf das bevorzugte Netz zurückzufallen. Dann entstehen durch das ständige Re-Connect immer wieder neue Blöcke und entsprechende Kosten!</p></blockquote>
<p><strong>Fazit: Beratung ist unerlässlich</strong><br />
Dual-Sim kann eine Erhöhung der Verfügbarkeit bringen, sofern man von Beginn an sorgfältig projektiert und sowohl die verwendeten Endgeräte, die verwendeten Mobilfunknetze und auch das Leitstellensystem geschickt auswählt. Mit zwei SIM-Karten im Gerät allein erhält man meist nur höhere Kosten. Notwendig erscheint mir unabhängige Beratung (unabhängig vom Netzbetreiber und unabhängig vom Routerlieferanten), denn wirkliche Hochverfügbarkeit &#8211; und nicht gefühlte &#8211; ist auch im Mobilfunk eine wirklich harte Nuß.<br />
<strong><br />
</strong><br />
PS:<br />
Wenn eine Lösung wirklich hochverfügbar sein muss, dann denken Sie auch über Kombinationen zwischen GPRS/EDGE/UMTS und drahtgebundenen Techniken wie ISDN oder DSL nach. Hier gibt es gerade für den industiellen Bereich zahlreiche Lösungen, z.B. auch von <a title="Moros Pro von Insys" href="http://www.insys-tec.de/moros-gprs/" target="_blank">Insys</a>.</p>
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